Tschechische Sprache lernen

Tschechische Sprache lernen

Prag von oben

In Tschechien wird eine Sprache genutzt, die in die Untergruppe Westslawische Sprachen in der Hauptgruppe Indogermanische Sprachen einzuordnen ist.

Ein Sechstel der 12 Millionen Menschen, die die tschechische Sprache beherrschen, hat sie nicht als Muttersprache gelernt.

Bei der tschechischen Sprache gibt es auch viele Dialekte, die sich im Laufe der Zeit herausgebildet haben.

Auffällig im Tschechischen Sprachgebrauch sind die unzähligen Zischlaute, die man in Ansätzen sonst nur im Russischen findet.

Tschechische Sprache lernen

Wer versucht, tschechische Schriftstücke zu lesen, ohne die Sprachregeln zu kennen.
Wird sich dabei fast die Zunge verrenken, weil viele gesprochene Vokale nicht geschrieben werden.

Bei manchen Sätzen denkt man eher an einen Buchstabencode als an einen kompletten Satz. Sieben Fälle bilden die Grundlage der tschechischen Grammatik.

Hinzu kommt, dass im Tschechischen bei der Zuordnung des Geschlechtes zusätzlich in lebend und nicht lebend unterschieden wird.

Geschrieben wird die tschechische Sprache mit dem lateinischen Alphabet, das mit diakritischen Elementen ergänzt wurde.

Oftmals wird Tschechisch auch mit Slowakisch in Verbindung gebracht.

In beiden Sprachen gibt es große Übereinstimmungen bei den so genannten Stammwörtern.

Die bewusste Abtrennung der beiden Staaten nach dem Ende der Tschechoslowakischen Republik sorgt für eine weitere Differenzierung der beiden Sprachen.

Einige tschechische Wörter finden sich auch im deutschen Sprachgebrauch.

Allerdings sind das im Vergleich zu den aus anderen Sprachen übernommen Fremdwörtern extrem wenige.

Was sicher viele nicht wissen, ist, dass „Roboter“ vom slawischen „robot“ = schwer arbeiten, abgeleitet worden ist.

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